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Dienstag, 2. Februar 2016

Über den Umgang mit Cholesterin


Ein hoher Cholesterinspiegel kann gesundheitliche Probleme mit sich bringen: Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall – das ist hinlänglich bekannt.

 - Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff "Cholesterinspiegel"?
 - Was sagen die einzelnen Werte aus und wie aussagekräftig sind sie tatsächlich?
 - Warum gibt es Menschen, die trotz eines hohen Cholesterinspiegels keine Gefässverengung haben?



Der Cholesterinspiegel kann viele Menschen aus dem Gleichgewicht werfen. Denn wird eines Tages festgestellt, dass der Cholesterinspiegel zu hoch ist, fackelt der Arzt nicht lange und Medikamente sind fällig, die sog. Statine.Lesen Sie mehr unter: 
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/cholesterinspiegel.html
Und so passiert es nicht selten, dass vormals gesunde Menschen im Nu zu Patienten werden, die Arzneimittel mit teilweise gravierenden Risiken und Nebenwirkungen
einnehmen müssen.
Vielleicht sinkt ja jetzt tatsächlich das Risiko, durch den erhöhten Cholesterinspiegel ein Herz-Kreislauf-Problem zu entwickeln. Gleichzeitig steigt aber die Gefahr enorm, Opfer der Statin-Nebenwirkungen zu werden.
Forscher an der Universität in Nottingham (Grossbritannien) untersuchten die Daten von über zwei Millionen Patienten im Alter von 30 bis 84 Jahren, denen cholesterinsenkende Arzneimittel verschrieben worden waren.


Die Ergebnisse ihrer Studie:
Von 10.000 weiblichen Patienten litten 23 an akutem Nierenversagen, 39 bildeten eine Myopathie aus, 74 eine Dysfunktion der Leber und bei 309 Frauen, die Statine schluckten, entwickelte sich Grauer Star. Bei Männern – so zeigte sich - war das Risiko für eine Myopathie sogar noch höher, während ihr Risiko bei den anderen Krankheiten dem der Frauen glich.

Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass es nur 434 Menschen bedarf, die über fünf Jahre lang mit Statinen behandelt werden, bis bei einem von ihnen akutes Nierenversagen auftritt. Ausserdem leidet jeder 136. Statin-Patient an Leberdysfunktion, und jeder 33. an Grauem Star. Während bei Frauen 259 Patientinnen in Bezug auf die Myopathie schadlos Statine schlucken können (statistisch gesehen), bevor die 260. daran erkrankt, ist es bei Männern schon jeder 91. Patient, den die schwere Muskelkrankheit dank Statintherapie ereilt.
So bevor überhaupt an die Einnahme von Statinen gedacht wird, ist abzuklären, ob der Patient nicht gar die Sache selbst in die Hand nehmen möchte und sein Leben und seine Ernährung so weit zu ändern bereit ist, dass sich sein Cholesterinspiegel auf ganz natürliche Weise wieder einpendelt.

Lesen Sie mehr unter: 

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/statine-nebenwirkungen-ia.html
Der Einfluss von Medikamenten auf den Cholesterinspiegel:
Kortison und Anabolika (z. B.Testosteron) zeigen eine negative Wirkung auf den Cholesterinspiegel, denn sie können zu einer deutlichen Erhöhung der LDL-Werte führen, während die HDL-Werte ebenso gravierend gesenkt werden.



Genauso können manche Betablocker (Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks) sowie manche Antidepressiva den Cholesterinspiegel anheben. Demnach muss bei einem ungewöhnlichen Cholesterinspiegel auch die Einnahme bestimmter Medikamente hinterfragt werden.

Normwerte des Cholesterinspiegels sind immer mit Vorsicht zu geniessen

Normwerte geben Werte an, die für jeden Menschen richtungsweisend sein sollen. Völlig unberücksichtigt bleibt dabei jedoch die Individualität einer jeden Person.
So sind 
Normwerte des Cholesterinspiegels immer mit Vorsicht zu genießen.
Weitere Faktoren zu hohem Cholesterinspiegel, bzw ihn zu senken:
Rauchen
 
Rauchen ist einer der wichtigsten Auslösefaktoren. Untersuchungen haben ergeben, dass rauchende Frauen und Männer mittleren Alters ein 2,2- bzw. 1,4-mal höheres Herzinfarktrisiko aufweisen. Nach etwa fünf Jahren Rauchverzicht normalisiert sich das Risiko.

Richtige Ernährung um Cholesterin zu senken 
Ein anderer wesentlicher Faktor ist die Ernährung. Eine cholesterinarme Diät, bestehend aus Obst, Gemüse, Getreide, geringen Mengen mageren Fleisches und Fisch, ist empfehlenswert. Zum Kochen sollte Olivenöl benutzt werden. Mäßiger Verzehr von cholesterinreichen Produkten wie Eiern führt nicht zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels. Bei geringer Einnahme von Cholesterin unterdrückt die Leber die Eigenproduktion.


Regelmäßige Bewegung 
Regelmäßige Bewegung (z.B. täglicher Spaziergang) schützt vor Arterienverkalkung.

Alkohol 
Alkohol ist ein weiterer Risikofaktor. Mäßiger Genuss von Rotwein (1-2 Gläser pro Tag) hat sich jedoch als positiv erwiesen, da der Anteil an HDL, dem eine Schutzfunktion zugesprochen wird, steigt. Gleichzeitig wird die schädliche Wirkung des LDL gehemmt.

Übergewicht
Übergewicht erhöht ebenfalls die Gefahr eines überhöhten Cholesterinspiegels. Vor allem die so genannte "Apfelform" mit Fettablagerungen in der Bauchregion ist besonders gefährdet.


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Quelle:
Zentrum der Gesundheit

Neosmart Consulting AG
Netdoktor GmbH

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