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Freitag, 4. Mai 2012

Zecken-Borreliose. Unterschätzte Gefahr oder eingebildete Krankheit?

Quelle: arte.tv





Zecken-Borreliose. Unterschätzte Gefahr oder eingebildete Krankheit?



Die in den nördlichen Breiten durch Zeckenstiche am häufigsten übertragene Krankheit ist die Borreliose. So gibt es laut Aussagen von Betroffenenverbänden allein in Deutschland über eine Million Borreliose-Opfer. Die Krankheit kann auch Jahre nach dem eigentlichen Ereignis ausbrechen. Nur eine sofortige und fachgerechte Entfernung der Zecke kann eine Infektion wirksam verhindern. 
Betroffenenverbände schlagen Alarm: Über eine Million Borreliose-Opfer gebe es allein in Deutschland, sagen sie, und hinter vielen Beschwerden und chronischen Krankheiten stecke in Wirklichkeit die heimtückische, von Zecken übertragene bakterielle Infektion. Die Erreger, so heißt es, verstecken sich nach dem Zeckenstich jahrelang unbemerkt im Körper eines Opfers, bevor sie plötzlich losschlagen und schwere Schäden hervorrufen.

Sichtbare Zeichen der Erkrankung sind kreisförmige, sich ausdehnende Hautrötungen. Hinzu kommen oft noch Fieber sowie Schmerzen in den Muskeln. Noch Monate nach dem Ereignis kann es zu Gelenkschmerzen, Nervenentzündungen und sogar Herzmuskelerkrankungen kommen.

Tausende vermeintlich an Borreliose Erkrankte lassen sich inzwischen auf waghalsige und teure Therapien ein. Offizielle Stellen dagegen halten die Krankheit dank moderner Antibiotika für gut behandelbar und warnen vor Panikmache. Wie gefährlich ist die Borreliose wirklich? Diese Frage versucht Filmemacher Patrick Hünerfeld in seiner Dokumentation zu beantworten.


Weitere Infos zu den unten genannten Themen siehe unter:
http://www.arte.tv/de/FAQ/6621694.html




- Wie viele Stunden dauert es, bis Borrelien nach einem Zeckenstich in den menschlichen Körper wandern? 
- Manche Leute schwören auf einen Tropfen Öl an der Einstichstelle, bevor man die Zecke herauszieht - wieso soll das gut sein? 
- Kann man Borreliose nur durch Zeckenstiche bekommen oder kann die Krankheit auch anders übertragen werden?
- Ist man, nachdem man einmal eine Borreliose hatte, immun dagegen?
- Was tun, wenn es eine Wanderröte gab, aber man nicht zum Arzt gegangen ist, bzw. nicht gleich Antibiotika gegeben wurden? Wie lange danach sind noch Antikörper im Blut und damit das Vorhandensein von Borrelien erkennbar? 
- Wie lange danach kann man noch Antibiotika geben, um einer Ausbreitung der Bakterien im ganzen Körper vorzubeugen?
- Kann es auch eine Wanderröte geben, wenn eine nicht von Borrelien infizierte Zecke zugestochen hat?
- Wohin sollte man sich wenden, wenn man Zweifel hat, ob der eigene Hausarzt, das Problem klar genug erkennt?


Quelle: arte.tv




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